APOLAUSTIC
Die Hingabe an erfüllende Musik
Viele Münder zerreißen sich über die neuen Black Metal Bands unserer Zeit: zu modern, zu poliert, zu wenig Abwechslung und alles klingt irgendwie gleich. Doch all diese Sorgen begruben sich von ganz alleine, als mein Cursor das erste Mal auf das Schweizer Soloprojekt aus Genf namens APOLAUSTIC traf. Bereits das elegante, blau leuchtende Logo im Kontrast mit dem orange glühenden Artwork des 2026 erschienenen Albums "No Plenitude Without Suffering", ließ meine Pupillen voller Vorfreude groß werden. Und so fuhr die Gänsehaut durch meine Venen, als das Intro des ersten Songs „Devouring The Past“ durch die Kopfhörer strömte.
Ich bin wirklich extrem kleinlich, wenn es um Bands geht, die mich wirklich packen. Viele Bands sieht man jedes Wochenende, man kennt sie, sie spielen oft und sie machen Freude. Aber es gibt diese seltenen Projekte, für die man kurz innehalten muss, um die Energie ganz bewusst zu empfinden. APOLAUSTIC trifft genau diesen Nerv. Es ist Musik, die meinen Geist erweckt - und ich denke, einigen könnte es genau so ergehen.
Das Mastermind hinter APOLAUSTIC, Romain, spielte zuvor fast 20 Jahre in der Tech-Black/Death Band Stortregn, bevor er sich entschied, dieses wundervolle Soloprojekt auf die Beine zu stellen.
Der Kosmos von No Plenitude Without Suffering
Exotismus im Black Metal
Dieser Track ist mit Abstand mein Favorit, obwohl es auf diesem Album für mich persönlich keinen einzigen Song gibt, den ich überspringen würde. Die Abwechslung aus treibenden Gitarren, Drums wie ein Meeressturm und dem Gesang aus dem Abgrund ist so gut im Mix integriert, dass es nur einen Weg gibt: Abtauchen. Fühlen. Genießen.
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